Alle Artikel von Katharina

„Mama, warum bin ich gefallen?“ – Wie wir lernen wieder aufzustehen

Mein Kind ist gestürzt. Nicht das erste Mal, aber das erste Mal so heftig, dass ich wirklich richtige Angst hatte. Ich hatte Angst um ihn, wirkliche Angst. Angst um sein Leben hatten wir bereits, das Gefühl kennen wir. Der Tag seiner Geburt hätte genauso auch eine andere Wendung nehmen können und dann war da auch noch seine Operation. Beides war irgendwie etwas anderes, denn in beiden Situationen wussten wir, dass auch etwas passieren könnte. Sein Sturz aber kam aus heiterem Himmel.

Wie gehen wir Menschen eigentlich mit den großen und kleinen Stürzen in unserem Leben um? Wie leicht fällt es uns, wieder aufzustehen? Und woher nehmen einige die Kraft, immer wieder auszustehen während andere irgendwann zusammenbrechen? Ich frage mich manchmal voller Sorge welche großen Herausforderungen, Stürze, Gräben und Abgründe sich vor unseren Kindern in ihrem Leben auftun und wie wir ihnen helfen können, genug Stärke in sich selbst zu finden, mit allen Widrigkeiten umgehen zu können. Weiterlesen

Wie Glaubenssätze die Beziehung zu deinem Kind beeinflussen

Sonnenblumenfeld

Jeder von uns trägt sie mit sich herum, sie bestimmen zu einem großen Teil unser Leben und unsere Beziehungen und oft sind sie ein Relikt aus unserer Kindheit: Glaubenssätze. Sie sind innere Botschaften, die in uns widerhallen und unsere Entscheidungen beeinflussen – oft unbewusst. Wenn wir authentische Beziehungen leben wollen, ist es wichtig, dass wir uns unserer inneren Glaubenssätze bewusst werden und die störenden hinter uns lassen. Weiterlesen

Ein bisschen mehr von dem, was glücklich macht

Vorne weg: das wird kein Jammer-Post! Ich teile mit euch nur ehrlich und in Kurzfassung was uns als Familie die letzten Wochen bewegte.

Wir waren am Ende mit unseren Kräften, mein Mann und ich. Aus Schlafmangel, unerfüllten Bedürfnissen auf Elternseite, mehreren Hiobsbotschaften unseres alten Hauses an uns und ein paar Krankheitswellen, erwuchs bei uns aus immer mehr Unzufriedenheit immer mehr Streit. Nicht nur mal ein unbedachtes Wort, eine kleine Kränkung oder eine Unachtsamkeit dem Anderen gegenüber. Wir hatten uns festgefahren, uns gegenseitig unglücklich gemacht, über Tage und Wochen. Weiterlesen

Meine erste Wahl – #BTW2017

In ein paar Tagen gehen wir zur Wahl. Wir, damit meine ich mich und meinen Mann. Wir beide wählen. Aber wir gehen nicht alleine, wir gehen mit unseren beiden Söhnen, vielleicht auch mit dem großen Sohn meines Mannes. Wir nehmen die drei Personen mit, um die es eigentlich gehen soll bei unseren Entscheidungen für die Zukunft: Unsere Zukunft: Unsere Kinder. Weiterlesen

Eine Schubkarre wird zum Kräuterbeet

Als wir unser Haus kauften, stand hier noch sehr viel rum, was die Vorbesitzerin uns hiergelassen hatte. Unter anderem auch ziemlich alte und zum Teil wirklich ausrangierte Garten-Hilfsmittel. Die alte Schubkarre war bald nicht mehr wirklich gut zu nutzen und sollte nun in neuem Licht erstrahlen: mit vielen frischen Kräutern auf unserer Terrasse. Weiterlesen

Was wäre wenn heute Nacht ein Wunder geschieht?

Wir hängen fest.

In unserem Familienchaos.

Im immer gleichen Ablauf, der uns irgendwie unglücklich zurück lässt.

Das Wochenende könnte so schön starten. Aber ein Wort, ein müder Blick, ein hungriges Gegrummel reicht und der Streit beginnt. Keiner weiß am Ende so richtig warum.

Manchmal hilft es dann, wenn man eine andere Perspektive einnimmt und die Situation aus einer anderen Sicht betrachten kann. Weiterlesen

Wir sorgen gut für uns – Attachment Parenting kann eine Chance sein

Die liebe Susanne von Geborgen Wachsen hat zur Blogparade aufgerufen zum Thema „Attachment Parenting und Fürsorge“. Das Thema liegt mir schon seit Tagen auf der Seele und nun wollte ich es zu Papier bringen/ in die Tasten hauen. Was dann passierte… Weiterlesen

Wenn der Kinderwunsch schmerzt

Mama und Baby am Wildgehege

„Wir wissen, dass das Risiko nicht viel höher ist als nach nur einem Kaiserschnitt. Aber wir dürfen Sie bei einer erneuten Schwangerschaft leider nicht mehr betreuen.“ Stille. Ich habe es mir gedacht. Ich habe es befürchtet. Und trotzdem trifft mich die Aussage der leitenden Hebamme des Geburtshauses hart. Sie reißt meine alte Wunde wieder auf und lässt mich blutend zurück. Ich fange an zu weinen, am Telefon mit einer wildfremden Frau. Das passt nicht zu mir, ich bin doch sonst so kontrolliert! Irgendwann müssen sich meine Emotionen aber einfach mal ihren Weg bahnen als auch meine letzte Hoffnung auf eine selbstbestimmte Geburt erlischt. Weiterlesen