Meine erste Wahl – #BTW2017

In ein paar Tagen gehen wir zur Wahl. Wir, damit meine ich mich und meinen Mann. Wir beide wählen. Aber wir gehen nicht alleine, wir gehen mit unseren beiden Söhnen, vielleicht auch mit dem großen Sohn meines Mannes. Wir nehmen die drei Personen mit, um die es eigentlich gehen soll bei unseren Entscheidungen für die Zukunft: Unsere Zukunft: Unsere Kinder.Für mich ist es die erste Bundestags-Wahl bei der ich als Mama wählen gehe, die erste Wahl bei der ich mir wirklich und umfassend Gedanken um die Zukunft mache. Ich denke nicht daran, wie sich unser Leben in den nächsten ein bis vier Jahren beeinflussen lässt oder verändern wird. Ich denke daran, was das Leben für meine Kinder und ihre Kinder bereit hält, welche Herausforderungen, welche Gefahren und welche Chancen es für sie gibt.

Manchmal wird mir bang ums Herz, wenn ich sehe, dass in unserem Land, aber nicht nur in unserem Land, eine Politik von gestern betrieben wird. Eine Politik, die immer noch auf Biegen und Brechen die Kluft zwischen Arm und Reich größer werden lässt, die die Industrie stärkt und die Unterstützung für den Einzelnen immer kleiner werden lässt. Ich denke daran, wie sich unsere Gesellschaft unter diesen Bedingungen weiter entwickeln kann und welche Veränderungen ich mir eigentlich für mich, für meine Familie, für meine Kinder wünsche.

Ich fordere deshalb, dass die Politik sich mit den Fragen beschäftigt, die unsere Gesellschaft und die Welt nicht nur zukunftsfähig sondern auch enkeltauglich machen. Ich wünsche mir, dass endlich langfristige Lösungen erarbeitet werden anstatt von kleinen chirurgischen Eingriffen, die sich alle nur darum drehen, beim nächsten Wahlkampf besser dazustehen.

Deshalb fordere ich:

  • eine ernsthafte und mutige Auseinandersetzung mit den Themen Umweltschutz und Ressourcenschonung in Zusammenhang mit dem Klimawandel,
  • ein respektvoller Umgang mit allen Menschen, Tieren und Pflanzen, einen respektvollen Umgang mit unserer Welt,
  • wirkliche Entwicklungshilfe in Ländern, die von Krieg, Armut und Hunger bedroht sind und/ oder darunter leiden. Ebenso fordere ich, dass Familien, Kindern sowie Erwachsenen in Not, die aus solchen Ländern kommen, geholfen wird, dass sie legale Fluchtmöglichkeiten erhalten und nicht, dass die Fluchtrouten gesperrt werden und sie davor verhungern müssen,
  • eine flächendeckende und aufsuchende Hebammenbetreuung,
  • das Recht auf freie Bildung für alle Kinder, die auf die Anforderungen der Zukunft und nicht auf die der Vergangenheit vorbereitet.

Welche Forderungen stellt ihr? Was wünscht ihr euch von der Politik für eure Familie, eure Kinder, eure (zukünftigen) Enkel? Schreibt mir eure Forderungen gern in die Kommentare oder macht noch schnell mit bei der Blogparade von Große Köpfe.

Habt ein wunderschönes Wochenende und geht wählen 😉

Eure Katha

 

 

 

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