13./14. April – Muttertag, das erste Lachen und der erste Zahn

Letztes Wochenende gab es bei uns nicht viel zu berichten, da mein Mann arbeiten musste. Wenn ich zwei Tage mit Kleinkind, Baby und Hund zuhause allein bin, versuche ich eigentlich nur, den Kopf über Wasser zu halten und den Kindern trotzdem eine schöne Zeit zu machen. Ich bewundere dabei wirklich alle Alleinerziehenden!

Dieses Wochenende waren wir jedoch komplett und auch Ollis erster Sohn (wir sind auch eine Patchwork-Familie), war über die zwei freien Tage bei uns. Samstag vormittag starteten wir gleich mit einem kleinen Ausflug in den Wald, wo sich Hund und großes Kind austoben konnten. Anschließend starteten mein Mann und der Große auf eine geheime Einkaufstour…was es damit auf sich hat, sollte ich am Sonntag sehen.

Gegen Mittag verließ uns mein Mann dann, um meinem Stiefsohn beim Fußballspiel zuzusehen. Zum Mittag gab es nur eine kleine Brotzeit und ich brachte dann die beiden Jungs allein zum Mittagsschlaf ins Bett, was aufgrund totaler Erschöpfung irgendwann auch glückte.

Familienbett mal anders

In der Zwischenzeit backte ich einen ganz fluffigen Schokoladen-Mandel-Kuchen, der richtig schnell und einfach ging. Das Rezept werde ich mir merken! Leider hielt die Ruhe nicht lange an, denn ein Unwetter mit Gewitter und Hagel zog über uns hinweg und die Kinder wachten beide recht unsanft auf. Ein Blitz war nur etwa zwei Kilometer von uns entfernt eingeschlagen.

Unsere Terrasse – von Hagel bedeckt

Am Nachmittag verbrachten wir noch etwas Zeit im Garten und buddelten in unserem neuen Gemüsebeet. Am Abend gab es dann noch selbstgemachte Pizza mit Zucchini und unser Großer ging fast ohne Protest ins Bett. Der Kleine hingegen braucht zur Zeit noch lange unsere ungeteilte Aufmerksamkeit und so trugen wir ihn abwechselnd noch eine Weile herum, bis wir uns dann alle ins Bett verabschiedeten.

Am Sonntag, meinem zweiten Muttertag, wurde ich gleich morgens ganz toll mit zwei Sanddornbüschen überrascht. Ich wollte schon lange Sanddorn für den Garten haben. Ich finde die sauren Früchte einfach total lecker und eigentlich müssten sie auf unserem sandigen Heide-Boden gut gedeihen. Ich freu mich schon darauf sie beim Wachsen zu beobachten! Ein tolles Frühstück mit Frühstücksei, selbstgemachten Herzkeksen und aufgebackenen Brötchen bekam ich obendrauf.

Die Kekse hatte der Große bei der Tagesmutter selbst gemacht – hmmm, lecker!

Gleich nach dem Frühstück verschwanden mein Mann, der Große Sohn, Stiefsohn und der Hund im Wald für eine Hunderunde und so konnte ich in Ruhe den kleinen Sohnemann schlafen legen. Im Moment ist das ein nicht so leichtes Unterfangen, da er am Liebsten immer im Tuch schlafen möchte und sehr unruhig ist. Als dann die anderen Familienmitglieder wieder eintrafen, wurde auch der Kleine wieder wach und ließ sich von seinem großen Bruder das erste Mal zu einem richtig lauten Lachen hinreißen. Es geht immer ein ganz besonderer Zauber vom ersten Lachen eines Babys aus. Das merkte auch der Große, der gar nicht genug davon bekommen konnte das Baby zum Lachen zu bringen.

Unser Obstteller am Vormittag

Zum Mittag gab es dann Spargel und Kartoffeln mit selbstgemachter Sauce Hollandaise. Ich liebe die Spargelzeit!

Am Nachmittag gingen wir alle zusammen in das Waldstück am Fluss und die großen Männer durften angeln. Diesmal wurde leider nichts gefangen. Anschließend verbrachten wir noch ein paar entspannte Stunden im Garten und entdeckten die Ursache für die Unruhe des kleinen Mannes – der erste Zahn blitzte unten durch.

Am Abend gingen wir alle früh ins Bett. Ein schönes und aufregendes Wochenende lag hinter uns.

Wie war euer Wochenende? Habt ihr einen schönen Muttertag verlebt? Wenn ihr gern das Wochenende anderer Familien begleiten wollt, findet ihr hier auf Geborgen Wachsen eine Galerie der verschiedensten Familien-Wochenenden in Bildern.

Eure Katha

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.