DIY Weidentunnel für den Garten – schnell und einfach selbst gemacht

Wir wünschen uns einen naturbelassenen, lebendigen Garten. Einen Garten, der alle Sinne anspricht und einlädt zum Entdecken und zum kreativen Spiel. Wir sind noch lange nicht zufrieden mit der Ausgestaltung und offen gesagt ist auch viel liegen geblieben mit den zwei kleinen Jungs. Wir bleiben aber weiter dran! Wir wollen viele Versteck- und Klettermöglichkeiten, Platz zum Matschen und Natur erleben. Unsere Kinder sollen sich im Garten frei bewegen können, wenig Beschränkung durch Beetgrenzen und Zäune erleben und sollen das Leben und Sterben in der Natur miterleben dürfen.

Daher suchen wir immer wieder nach Möglichkeiten, unseren Garten mit lebendigen Inhalten zu füllen, alle Sinne anzusprechen und den Kindern Anregungen zum freien Spiel zu schenken. Als wir auf einem Kinderflohmarkt in einem naturpädagogischen Kindergarten waren, entdeckten wir dann einen Weidentunnel und sofort war klar, dass wir sowas auch wollen.

Diese DIY-Anleitung ist Teil der Blogparade „Kreative Gartendekoration: die schönsten Ideen“ von Kuheiga.

Anleitung für einen Weidentunnel und ein Weidentipi

Von einem befreundeten Gärtner erhielten wir schon vor ein paar Wochen Weidenschnittgut, was er sonst entsorgt hätte. Viel zu schade zum Wegschmeißen, denn bei Weiden kann man echt Glück haben und sie treiben wieder kräftig aus. Schaut euch mal in eurer Nachbarschaft um, wer eine Weide im Garten hat. Besonders die Kopfweiden müssen regelmäßig geschnitten werden und oft erspart ihr den Nachbarn den Weg zur Grünsammelstelle, wenn ihr ihnen das Schnittgut abnehmt.

Wir haben also die Ruten gleich getränkt, etwa 10cm in die Erde gesteckt und oben zu einem Bogen zusammengebunden. Hinten am Ende des Tunnels seht ihr noch ein Tipi aus Weidenruten. Als alles fertig modeliert war, wurde es noch kräftig angegossen.

Wir hoffen ganz stark, dass die Ruten angehen und noch austreiben. Im Moment sieht leider alles noch kahl aus. Aber was nicht ist, kann ja noch werden, oder? Ich habe schon öfter beim Gärtnern die Erfahrung gemacht, dass Totgeglaubtes am Längsten währt…also erstmal stehen lassen und immer wieder kräftig gießen. Und vielleicht können die Kinder schon nächstes Jahr damit spielen. Wenn wir kein Glück haben, versuchen wir es einfach nächstes Jahr nochmal. Vielleicht hat uns auch der späte Frost einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Ich halte euch auf dem Laufenden, ob und wann die ersten Triebe sprießen. Wir wollen auch auf jeden Fall nochmal anbauen, wenn wir wieder Weiden-„Abfälle“ aufstöbern. Es gibt so viele tolle Ideen, was man noch mit Weidenruten bauen kann.

Habt ihr vielleicht auch einen Weidentunnel oder ähnliche lebendige Kunstwerke im Garten? Lasst doch gerne eure Erfahrung dazu in den Kommentaren. Hier könnt ihr übrigens noch mehr Ideen finden, wie man Altes recyceln und nachhaltiger leben kann.

Liebe Grüße,

eure Katha

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